Gesundheit und Schönheit unter einem Dach

Mit Olten ist bereits der vierte Standort von Skinmed  eröffnet worden. Direkt in der Altstadt gelegen, befinden sich die Räumlichkeiten der neuen Praxis in einem viergeschossigen, denkmalgeschützten Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Gestaltung mit dunkel lasiertem Fichtenholz lehnt sich unverkennbar an die Praxis in Lenzburg an. Ein Novum bei Skinmed bildet der integrierte Bereich für kosmetische Behandlungen, der im 2. Obergeschoss untergebracht wurde und über einen separaten Eingang erschlossen wird. Für den Kosmetikbereich wurde eigens ein neues Interior-Konzept kreiert, das zwar einen Bogen zur Praxis schlägt, aber mit warmen Brauntönen noch stärker auf Wohlfühlambiente setzt.

Im Zuge der Umbauarbeiten wurde der historische Bau bis auf die Grundmauern entkernt. Lediglich die alte Holzbalkendecke blieb erhalten, musste aber brandschutztechnisch entsprechend gesichert werden.

Skinmed goes Spitzengastronomie

Einst wurden in der alten Spenglerei auf dem Hero-Gelände in Lenzburg Konservendosen produziert. Nun entstand in den geschichtsträchtigen Produktionsräumen ein Restaurant auf Sterne-Niveau: das „Skin´s“. Den gestalterischen Rahmen für die kredenzten Köstlichkeiten bildet ein Interieur, das unübersehbar eine Brücke zu Skinmed schlägt. Auch hier dominieren dunkle Brauntöne, wertige Materialien und fein ausgearbeitete Details wie die Bänder in Messingoptik, die in die Wand eingelassen wurden. Grossformatige Foodfotografien tragen ebenso zum atmosphärischen Ambiente bei. Die Räumlichkeiten strahlen behagliche Eleganz aus, gleichzeitig konnte aber auch der industrielle Charme des alten Gebäudes bewahrt werden. So blieb beispielsweise die historische Kappendecke sichtbar. Insgesamt bietet das Restaurant 36 Sitzplätze, die sich auf vier unterschiedliche Ebenen verteilen. Der Küchen- sowie der Patisseriebereich ist zum Gastraum offen und lädt ein, einen Blick auf die Präzisionsarbeit der Köche zu werfen.

Physiozentrum Zürich Enge: Umbau mit optimierter Flächennutzung

Früher befanden sich Büros in dem denkmalgeschützten Gebäude am Bahnhof Enge. Ende 2021 ist hier nun ein weiterer Standort von Physiozentrum.ch entstanden. Während die Gebäudefassade für den Umbau nicht tangiert werden durfte, wurden das EG sowie das 1. OG komplett neu organisiert und gestaltet. Es galt, den Grundriss optimal zu nutzen und neben einem grosszügigen Trainingsbereich elf Behandlungszimmer unterzubringen.

Im Gegensatz zu anderen Praxen von Physiozentrum.ch findet sich hier Holz nicht am Boden, sondern an Decken und Wände. Vertikale Holzlamellen aus Eiche schaffen eine feine Struktur, die einen Kontrapunkt zu den glatten und kühl wirkenden Oberflächen in Silbergrau und Weiss setzen.  

Eine besondere Herausforderung bei der Raumkonzeption stellte der innenliegende und somit fensterlose Wartebereich im 1. OG dar. Um auch hier für Tageslicht zu sorgen, wurden in den angrenzenden Behandlungszimmern Glastrennwände eingesetzt. Mit einer speziellen Spiegelfolie ausgerüstet, lassen sie das Licht zwar durchscheinen, schützen aber gleichzeitig vor Einblicken. 

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Mehr Fläche, mehr Behandlungsspielraum

Um ihre Kapazität zu erhöhen, wurde die Klinik von Skinmed in Lenzburg ausgebaut. Bislang umfasste diese eine Fläche von 1190 m2, neu sind es insgesamt 2‘110 m2. Im 1. Obergeschosss sind sieben Sprechzimmer beziehungsweise Behandlungsräume für kleinere chirurgische Eingriffe hinzugekommen, zudem ein Multifunktionsraum sowie ein Wartebereich. Im 2. Obergeschoss wurden unter anderem vier OP-Säle und sechs Aufwachräume für ambulant behandelte Patienten ergänzt. Ausserdem sind zwei zusätzliche Zimmer für stationäre Aufenthalte entstanden, wobei sich die Gestaltung an das exklusive Interieur der bereits bestehenden Patientenzimmer anlehnt: Infusionshalter und sonstige nüchtern-technische Vorrichtungen wurden geschickt kaschiert, dunkle Holzeinbauten und die Designmöblierung sorgen für behagliches Hotel-Ambiente.

Brückenschlag zur Kunst: Inspiriert vom Roten Platz

In Anlehnung an den Raiffeisenplatz in St. Gallen – die Künstlerin Pipilotti Rist tauchte den öffentlichen Raum in kräftiges Rot – spielt auch im Physiozentrum die Farbe Rot eine identitätsstiftende Rolle. Ebenso wurde die Idee einer klar ablesbaren Zonierung in der Praxis aufgegriffen, was sich am Materialwechsel an Boden und Decke ablesen lässt: In einigen Bereichen wurde dunkelgrauer PVC verlegt, darüber ist die Sichtbetondecke inklusive Leitungen und Schächten roh belassen und lediglich rot gespritzt. Dort, wo weiss geöltes Eichenparkett den Bodenbelag bildet, sind hingegen weisse Deckenelemente abgehängt. Auch haptisch wurde auf Kontraste gesetzt: Die Oberflächen der weissen Einbauelemente sind mal rauh mit „Besenstrich“ und mal glatt gestaltet.

Flächenoptimiert: Kleine Räume, grosser Nutzen

Die Praxis für Angiologie in Baden-Dättwil ist einer von vier Standorten des „Zentrums für Gefässmedizin“ und befindet sich im Attikageschoss eines u-förmig angelegten Gewerbebaus. Dieser verfügt zwar über viel verglaste Fassadenfläche, bietet dafür aber nur eine geringe Raumtiefe. Um trotzdem ausreichend viele Behandlungsräume für vier Ärzte generieren zu können, wurde ein Mittelgang angelegt. Von diesem gehen beidseitig Zimmer ab, die in ihrer Fläche so klein wie möglich dimensioniert wurden. Platz konnte vor allem dadurch eingespart werden, indem man darauf verzichtete, in jedem der Untersuchungs- und Behandlungsräume einen eigenen Waschplatz einzurichten. Stattdessen befinden sich im Gang zwei offen zugängliche Nischen mit Lavabos. Schöner Nebeneffekt: Durch die Nischen wird der lange Erschliessungsgang optisch aufgebrochen.

Praxisübernahme: Aufgefrischt in die Zukunft

Am Bubenbergplatz in Bern konnte Physiozentrum.ch eine bestehende Praxis inklusive Patientenstamm übernehmen. Um den Wiedererkennungswert der Praxis zu erhalten, wurde von einem Komplettumbau abgesehen. Stattdessen bekam die Praxis ein Facelifting. Der Empfang sowie der angegliederte Personalraum blieben hierbei in ihrer Formation bestehen, wurden jedoch mit einem Backoffice ergänzt. Um dieses zugänglich zu machen, ist ein Teil der Rückwand hinter dem Empfangstresen entfernt worden, wodurch gleichzeitig die Fensterflucht optisch verlängert wurde. Die Rückwand ist neu mit einer Reliefstruktur versehen, die die Kleinteiligkeit des bestehende Stäbchenparketts aufnimmt. Auch die Strukturfliesen in den Nasszellen nehmen Bezug darauf.

Insgesamt wirkt die Praxis deutlich grosszügiger als vorher. Die einheitliche Gesamtgestaltung trägt hier ebenso bei wie das Beleuchtungskonzept: Lichtschlitze und hinterleuchtete Spanndecken lassen die Räume höher erscheinen.

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Gesundheit und Schönheit unter einem Dach

Skinmed Lenzburg

Die Klinik für klassische Dermatologie und plastisch-ästhetische Chirurgie erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 1190 m2, verteilt auf drei Geschosse. Wo man normalerweise nüchterne Spitalatmosphäre erwarten würde, werden hier Patienten wie Hotelgäste empfangen: Der Eingangsbereich mit Designersesseln und dekorativen Hängeleuchten gestaltet sich wie eine Lounge. Und die Zimmer für stationäre Aufenthalte ähneln Luxus-Suiten. Infusionshalter und jegliche Technik, die an eine Klinik erinnert, wurden kaschiert. Minibar und Espressomaschine machen die Illusion eines Hotels perfekt. Trotz des hohen Designanspruchs werden in allen Bereichen strengste klinische Anforderungen gewährleistet. In den Operationssälen der Klinik sorgen modernste Medizintechnik und spezielle Lüftungsanlagen für höchste Sicherheitsstandards.

Der Praxis goldener Kern: Innenausbau im Physiozentrum Stettbach

Welch ungewöhnlicher Empfang in einer Praxis: Hier heissen goldene Wände die Patienten willkommen. Die auffällige Kunstharzoberfläche setzt dabei einen eleganten Kontrapunkt zur Raumstruktur mit roh belassener Betondecke und sichtbaren Installationen. Zugleich dient der Goldton auch der Orientierung: Die Räumlichkeiten der Praxis legen sich u-förmig um ein Treppenhauskern. Um ablesbar zu machen, welche Räume sich an diesen Kern angliedern, wurden sie mit ebendiesem, goldschimmerndem Material belegt. Einen effektvollen Kontrast dazu bildet das weisse Raum-in-Raum-Element mit auskragender Decke, das den Empfang sowie den Wartebereich mit langer Sitzbank und Coffeepoint definiert. Integriert wurden hier transparente Glasbausteine, die bereits bei der Gebäudefassade zum Einsatz kamen. Sie schaffen einen sichtbaren Bezug zur Architektur und bieten spannende Durchblicke innerhalb der Praxis.

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Der Praxis goldener Kern: Innenausbau im Physiozentrum Stettbach

Kräftiges Pink, sattes Gelb, Taubenblau und Tapeten mit Dschungelmotiv – in der Praxis für Kinderheilkunde beim Bahnhof Oerlikon geht es heiter zu. Heiter und stilvoll. Hier sollen sich schliesslich Kleinkinder, Teenager und Eltern gleichermassen wohlfühlen.

In zwei der vier Behandlungsräumen wurden die Untersuchungsliegen seitlich mit Stufen ergänzt, was schon den Jüngsten ermöglicht, selbstständig auf die Liege zu klettern. Eine spielerische Gestaltungsidee mit handfestem Nutzen. Auch im Eingangsbereich geht es darum, die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern: Das niedrigere Waschbecken ermöglicht es schon den Kleinen, sich alleine die Hände zu waschen.

Besonderen Wert wurde bei der Ausstattung der Praxis auf leicht zu reinigende Materialien gelegt. Sogar die Tapete ist hier abwaschbar. Zudem ist diese akustisch wirksam und individualisierbar, u. a. bezüglich Farbigkeit. Das Dschungelmotiv mit exotischen Pflanzen und Tieren kommt übrigens nicht von ungefähr: Es schlägt einen Bogen zum Logo der Praxis, einen Tukan.