Poleposition: Praxis direkt im Bahnhofgebäude Bern

Im 3. Obergeschoss des Glasbaus, wo sich früher Büros befanden, wird jetzt therapiert und trainiert – mit direktem Blick auf den Bahnhofsplatz. Die Herausforderung bei der Umbauplanung lag darin, dass dem Gebäude ein strenges Raster von 1,80 m zugrunde liegt, was bereits an der Fassadenaufteilung sichtbar wird. Im Gebäudeinneren setzt sich das Raster konsequent fort. Entsprechend eingeschränkt war der Gestaltungsspielraum beim Umbau. Zumal aus logistischen Gründen ein Grossteil des Bestands übernommen werden musste, z.B. die Lamellendecke aus Aluminium, die als aktive Kühldecke fungiert.

Dennoch ist es gelungen, den Räumen eine neue und eigenständige Identität zu geben. Und zwar, indem man das Grundraster nochmals unterteilte. Allerdings unregelmässig, wodurch eine dynamischere Wirkung erzielt werden konnte. Besonders schön lässt sich dies an den gefrästen Wandpaneelen aus Eiche und an der Strichcode-Grafik an den Glaswänden ablesen.

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Dreidimensionale Wandgestaltung und überarbeiteter Grundriss: Praxis für Gastroenterologie in Aarau

In Anlehnung an das Spezialgebiet der Praxis (Magen-Darm-Trakt sowie Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse) dienten Strukturen innerer Organe als Vorlage für die Wandgestaltung. Um die Dreidimensionalität der Oberflächen zu verstärken, werden diese mit Lichtbändern an der Decke in Szene gesetzt. Struktur weist auch der graue mineralische Spachtelbelag am Boden auf, der in einem aufwendigen Verfahren mehrschichtig aufgetragen wurde.

Eine besondere Herausforderung beim Ausbau der Praxis stellte der verwinkelte Grundriss dar. Dieser konnte jedoch durch grosszügige Öffnungen in die bestehende Gebäudestruktur aus Beton für die spezifische Nutzung flächenoptimiert werden.

Physiotherapie neben der Metzgerhalle in Oerlikon: Moderne Praxisplanung in historischem Kontext

Die zweigeschossige Praxis für Physiotherapie befindet sich in einem Ergänzungsbau zur sogenannten Metzgerhalle, einer historischen Blockrandbebauung von Architekt Franz Messmer aus den 1930er-Jahren. Bei der Planung des Neubaus hat man bewusst Elemente des Bestandsgebäudes aufgegriffen. So sind z. B. die gerundeten Erker eine Reminiszenz an die geschwungene Fassade des Altbaus. Auch in den Innenräumen der Praxis nahm man direkten Bezug darauf: Die Möbel und Deckensegel zeichnen ebenfalls weiche Konturen nach. Die Planung Letzterer war dabei besonders anspruchsvoll. Vor allem in technischer Hinsicht, da hier die gesamte Haustechnik untergebracht werden musste. Raffiniertes Detail beim Innenausbau: In der Lamellenwand verbirgt sich eine unsichtbare Tür, die zu einem Aufenthaltsraum führt.

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Zentrum für Sportmedizin: Kantonsspital Winterthur und Medbase bündeln ihre Kompetenzen

In Zusammenarbeit von Medbase und dem Kantonsspital Winterthur entstand im Neubau der Handballarena Win4 ein Zentrum für Sportmedizin, wo Spitzen- und Breitensportler gleichermassen betreut werden. Das medizinische und therapeutische Angebot umfasst dabei die Bereiche Sport- und Allgemeinmedizin, Sportorthopädie, Sporttraumatologie, Radiologie, Leistungsdiagnostik und Rehabilitation. Auch bei der Gestaltung des Gesundheitszentrums spielt Sport die zentrale Rolle: Das Parkett wurde mit farbigen Spielfeldmarkierungen versehen, ausgediente Turngeräte wie Pauschenpferd und Sprungkästen dienen als Mobiliar, und Sportszenen an den Wänden setzen dynamische Akzente. Die grossformatigen Bilder fügen sich dabei ins vorherrschende Schwarz-Weiss-Farbkonzept der Praxis ein. Lediglich Nebenräume wie Toilette und Personalgarderobe wurden in kräftige Farben getaucht.

Sicht auf den Zürcher Flughafen: Dialysestation im 14. Obergeschoss des Andreasturms

Als Ergänzung zur Dialysestation im Stadtspital Waid wurde im 14. Geschoss des Andreasturms ein zusätzlicher Standort mit 10 Dialyseplätzen eingerichtet. Von den Behandlungsräumen mit bodentiefer Verglasung hat man einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung und den Zürcher Flughafen. Was die Patienten hier besonders schätzen, da sie für die zeitintensive Blutreinigung durchschnittlich vier Stunden in der Praxis verbringen müssen – mehrmals wöchentlich. Zu den baulichen Besonderheiten zählen hier die Installationen für das komplexe Wasser-/Abwassersystem, das in einem nur 25 cm hohen Doppelboden untergebracht werden. Der Boden war ursprünglich nur für eine Büronutzung ausgelegt.

«Anfänglich hatten wir Bedenken, dass die Räume zu elegant wirken für eine Praxis. Aber es hat sich gezeigt: Die Gestaltung kommt bei Patienten und Bauherrschaft sehr gut an.»

(Fabian Scherer, Inhaber und Geschäftsführer Praxisarchitekten AG)

Nahe der Badener Fussgängerzone und direkt an den Bahngleisen gelegen, befindet sich der 2019 fertiggestellte Ersatzneubau des Winterthurer Büros BDE Architekten. Er beherbergt sowohl Wohnungen als auch Geschäftsräume, darunter die Praxis für Physiotherapie. Das Erscheinungsbild des markanten Betongebäudes – schlicht, aber elegant – wird im Innern weitergeführt. Das Farbkonzept der Praxisräume gibt sich zurückhaltend, setzt aber mit Bronzetönen wertige Akzente. Echtholzparkett, hell lasierte Sichtbetondecken, Lichtbänder an Decke und Boden sowie getöntes Glas komplettieren das stimmige Gesamtbild. Auch in technischer Hinsicht wurde Wert auf die Optik gelegt: Die Kühldecken und Umluftkühler wurden nahezu unsichtbar in die Raumstruktur integriert.

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Facelift und Flächenoptimierung führt zu über 50% zusätzlicher produktiver Räume in der Praxis.

Die Baumassnahme an der Gesundheitspraxis, die von der Meconex AG betrieben wird, sollte nicht nur ein Facelifting umfassen, sondern vor allem eine grundlegende Flächenoptimierung. Die vorhandenen Raumstrukturen waren nicht mehr praktikabel. Im Zuge dessen fiel die Entscheidung, das Office und die Praxis zusammenzulegen – und zwar während des laufenden, wenngleich reduzierten Praxisbetriebs. Eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten.

Unter anderem wurde die Position des Empfangs optimiert, zusätzliche Sprechzimmer sowie Multifunktionsräume geschaffen und das Labor funktionaler gestaltet. Aufgrund der baulichen Eingriffe können jetzt mehr Ärzte in der Praxis arbeiten, was die Rentabilität deutlich gesteigert hat.

Altbauschönheit wachgeküsst: Umbau des Physiozentrums im Herzen Zürichs

Beim Umbau des Physiozentrums in der Stauffacherstrasse galt es, den Charme des alten Gebäudes aus der Jahrhundertwende weitestgehend zu erhalten. Im Zuge dessen wurde nicht nur die Stuckdecke überarbeitet und aufwendig instandgesetzt, sondern auch neues Fischgratparkett verlegt – in Anlehnung an den ursprünglichen Bodenbelag. Die Sanierung der Praxis, die sich über zwei Etagen erstreckt, barg auch einige bauliche Überraschungen. So tauchten unvorhergesehen Stahlträger auf, die hier nachträglich eingebaut worden waren.

Kleines, aber feines Gestaltungsdetail ist ein Band in Bronze-Optik mit roter Einfassung, das immer wieder auftaucht – sei es beim Empfangstresen, bei den deckenhohen Flurtüren oder beim Raumtrenner im oberen Geschoss.

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Perfekte Lage in Basel: Sportmedizin zwischen Fitnesspark und Wellness an der Heuwaage

Die Ausgangslage für die Umbauplanung der Praxis (Sport- und Allgemeinmedizin, Orthopädie) war denkbar schwierig: Nicht nur der Grundriss an sich stellte mit seiner spitzwinklig zulaufenden Form eine Herausforderung dar. Auf der Gesamtfläche von 560 m2 verteilten sich zudem zahlreiche Stützen, die bei der Raumaufteilung berücksichtigt werden mussten. Die Lösung: Sämtliche Untersuchungszimmer und Behandlungsräume wurden nebeneinander an den beiden Fassadenseiten verortet. Herzstück der Praxis bildet indes ein halb offenes Raumelement, in das u. a. der Empfangsbereich integriert ist. Für Behaglichkeit sorgen Eichendielen mit astiger Optik, für Individualität hingegen Sportgrafiken und 50 Zentimeter lange Lichtprofile, die jeweils eigens für die Praxis entworfen bzw. entwickelt wurden.

Umnutzung eines Nachkriegsbaus: Wo früher Mode verkauft wurde, wird heute therapiert

Die Praxis für Physiotherapie befindet sich im Gebäude des ehemaligen Modegeschäfts «Kleider Frey». Der Bau aus den frühen Nachkriegsjahren wurde von den Architekten Walter Belart und Hermann Frey entworfen. In die Jahre gekommen, musste das einst moderne und innovative Gebäude dringend modernisiert werden. Es folgten Anpassungen an die heutigen Brandschutzbestimmungen, die Sanierung der Abwasserstränge, ein Grundausbau mit neuer Lüftung, ein neuer Lift, eine neue Schaufensterfront sowie die Sanierung der Fassade in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege (noch nicht abgeschlossen). Die Praxisräume verteilen sich im Gebäude über zwei Geschosse. Verbindendes Gestaltungselement sind Wandverkleidungen mit vertikal verlaufender Lattung in Eiche. Darauf abgestimmt, wurde für sämtliche Sitzgelegenheiten ein kräftiges Rot gewählt.

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